Ja, ich bin immer noch wegen meiner (chronischen) Depression und meiner Panikstörung krank geschrieben und es ist auch noch nicht ausgestanden, aber ich arbeite daran, mein Leben neu zu planen und zu gestalten. Einer der Punkte war fĂŒr mich auch der Blog hier, den ich jetzt ĂŒber Monate hinweg angestarrt habe und nun einer Art "Neustart" unterziehe.
Dazu habe ich erst einmal einen Saveblog der bisherigen BeitrÀge erstellt, den Ihr unter
finden könnt.
Hier werde ich im Gegenzug alle alten BeitrĂ€ge erstmal rausschmeiĂen. Altlasten entsorgen halt. Auch eine Sache, die mir stĂ€ndig im Kopf rumgegangen ist. FĂŒr den Fall der FĂ€lle, dass Ihr also mal was nachlesen wollt, dann https://cimorrasave.blogspot.de/.
Was mache ich dann hier?
Nun ich habe im letzten Jahr doch einiges an meinen beiden Hauptwelten Cimorra und Gaia gemacht, aber eben auch auf dem Gebiet Warhammer 40.000/Inquisitor 28mm. Zudem habe ich mal einen GroĂteil meiner "Gehirnfurz"-Settings auf einer Homepage abgelegt:
Auch eine Art von Altlastenentsorgung, doch habe ich immer die Option, mal wieder auf diese Dinge zurĂŒckgreifen zu könne, falls man mal was sucht.
Doch zurĂŒck zur Frage "Was mache ich dann hier?": Ich will wieder ein bisserl "back to my bloody roots" und lieber wieder ĂŒber das Weltenbasteln und das damit verbundene Rollenspielen posten, als zig Fragebögen zu beantworten oder irgendwelche P&P/TTG/Entertainment-Neuheiten zu teilen, die meistens schon irgendwie zu alt sind. Falls sich etwas in der Richtung aber mit meinen Projekten vermischt, werde ich es natĂŒrlich ansprechen.
Was hat sich getan?
Gaia: Nach jahrelangen Problemen, die meine Frau und ich mit der Timeline von Gaia hatten, sind diese nun geklĂ€rt und ich habe einen groĂen Teil der Historie des Planeten nun verfasst. Damit ist auch eine groĂe Last von mir gefallen, die mich stark blockiert hat. Nun fĂŒhre ich noch Verhandlungen mit zwei befreundeten Bastler/innen, die ein interessantes Rollenspielsystem entworfen haben, dass meiner Meinung nach sehr gut zu Gaia passt.
Ein anderes Problem, was es mit Gaia gab, war die Karte, bei der ich noch immer keine Zufriedenheit empfinde. Daher habe ich erstmal eine Konzeptkarte mit MS Powerpoint angelegt, die bis dato so aussieht:
Ein anderes Problem, was es mit Gaia gab, war die Karte, bei der ich noch immer keine Zufriedenheit empfinde. Daher habe ich erstmal eine Konzeptkarte mit MS Powerpoint angelegt, die bis dato so aussieht:
Zur Ăbersicht reicht es erstmal.
Cimorra: Cimorra geht es eigentlich sehr gut. Die Welt hat eine ansehnliche Karte bekommen und ich habe auch recht viele Infos zusammen getragen.
Doch jetzt kommt das ABER...
Ja, ich mag die Karte und, ja, ich mag die Welt per se, aber auch hier fehlt mir etwas an ihr. Grundlegend handelt es sich bei Cimorra doch erstmal nur um eine Sword & Sorcery-Welt mit einigen Elementen der Weird- und Science Fiction. Doch irgendwie fehlt mir da was: Das Mysteriöse, das wirklich Seltsame und Abenteuerliche. In den letzten Monaten habe ich wieder einiges von Clark Ashton Smith gelesen sowie mir auch einige HörbĂŒcher von H. P. Lovecraft angehört und dabei oft auf meine Karte der Traumlande, die in meinem Arbeitszimmer an der Wand hĂ€ngt begutachtet und mit einem zweiten Blick auf die Cimorrakarte muss ich sagen, dass mir die Leidenschaft und Sehnsucht dieser fehlt.
Daher habe ich fĂŒr mich erst einmal beschlossen einen Strich unter Cimorra in diesem Zustand zu machen und habe damit begonnen, eine neue Welt zu basteln, welche in die Richtung von Cimorra geht, aber doch wieder mehr trĂ€umerische Fantastik beinhalten soll.
Diese Welt hat noch keinen wirklichen Namen, sondern lÀuft einfach unter der Projektbezeichnung "Die Traumlande von Marcus Pembrooke". Ich habe also jetzt eine andere Methode angewandt, wie ich die Welt erkunden möchte. Dazu versetze ich mich in einen fiktiven Charakter namens Marcus Pembrooke, der Àhnliche wie Lovecrafts Randolf Carter aufbricht, das Reich seiner TrÀume wieder zu finden. Als er dann dort ankommt, beginnt er mit der Erkundung dieser fantastischen Welt und daraus ziehe ich dann meine Erkenntnisse.
Diese Welt hat noch keinen wirklichen Namen, sondern lÀuft einfach unter der Projektbezeichnung "Die Traumlande von Marcus Pembrooke". Ich habe also jetzt eine andere Methode angewandt, wie ich die Welt erkunden möchte. Dazu versetze ich mich in einen fiktiven Charakter namens Marcus Pembrooke, der Àhnliche wie Lovecrafts Randolf Carter aufbricht, das Reich seiner TrÀume wieder zu finden. Als er dann dort ankommt, beginnt er mit der Erkundung dieser fantastischen Welt und daraus ziehe ich dann meine Erkenntnisse.
Im Klartext: Ich schreibe eine Geschichte, bei der ich mich aber sehr von Intuition und Inspiration leiten und die Welt einfach dabei entstehen lassen. Es macht auch verdammt viel SpaĂ, einfach mal recht wild und ungezĂŒgelt vor sich hin zu trĂ€umen und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen, ohne dabei irgendwelchen (selbstauferlegten Genre-) Begrenzungen zu folgen. Und ich bin auch mal sehr gespannt, wohin mich die Reise von Marcus Pembrooke fĂŒhrt.
FĂŒr die Kartierung nutze ich den unglaublich wunderschönen Hexkit Hexmapeditor von Cecil Howe. Auch wenn es dadurch keine fotorealistische Karte wird, so erzeugen die Hexkit-Karten einen ganz eigenen Zauber, der einfach gut in meinen Vision der Traumwelt passt. AuĂerdem kann man so stĂŒckchenweise weiterarbeiten, wie auch die Reise von Pembrooke Schritt fĂŒr Schritt weitergeht.
So, das war es fĂŒr's Erste mal wieder. Mir geht es also weitesgehend gut. Keine Panik!
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