Donnerstag, 5. Juni 2014

[Tutorial] Sandboxbefüllung - leicht gemacht

Nach längerer Sendepause habe ich hier mal wieder etwas zusammengeschrieben, was für den einen oder anderen Sandbox-Bastler interessant sein könnte.

Eine Sandbox besteht ja zumeist aus einer Hexkarte mit einer größeren Anzahl von Feldern. 

Beispiel:


Hier haben wir 25 Spalten mit je 40 Feldern. Also insgesamt 1000 Hexfelder. Auf jedem kann es theoretisch zu einer Begegnung kommen. Nun ist es ja so, wenn man eine solche Sandbox befüllen möchte, kann man alle möglichen Begegnungen in Listen eintragen:

0101: 4 Bären
0102: 3 Kobolde
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1514: 36 Bergtrolle
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usw.


Der Nachteil an dem Listensystem ist, dass man bei gut 1000 Einträgen einige Seiten zu blättern hat. Je nach dem, wie viel man in die Hexes einbaut, desto mehr Seiten werden es. Geht man von durchschnittlich 25 Einträgen pro Seite aus, so hat man in dem Beispiel schon 40 Seiten nur mit Listen. Und dies ist zum Befüllen der Karte auch schon recht lästig.
Beim fertigen Produkt wird es sich kaum vermeiden lassen, diese Listen einzusetzen, was den Spielfluss aber auch ausbremst.
Es sei denn, man setzt Technik ein.

In dem Fall heißt die Technik - man höre und staune - Excel. Keine besondere Extrasoftware, sondern einfach Excel. Der Open Office Pendant dürfte auch funktionieren. Wichtig ist einfach nur, dass die Kommentarfunktion in den Zellen funktioniert.


Von Zeilen und Spalten
Obwohl eine Hexmap immer etwas "unförmig" aussieht, so besteht sie immer noch aus Zeilen und Spalten, wie eine Tabelle. In der Beispielkarte sind es 40 Spalten und 25 Zeilen, wie man es ganz einfach an den Hexbeschriftungen der Felder ablesen kann.
Aus diesem Wissen kann man nun eine Tabelle in Excel erstellen, wie man es in dem folgenden Beispiel sieht. Dies ist jetzt nicht die Karte aus dem oberen Beispiel, sondern eine eigene. Genauergesagt, die Baustelle von "PX-23", meiner etwas anderen 40k-Sandbox. Wie man sieht ist hier noch vieles zu machen:


Wie man sieht befindet sich im Hauptteil der Tabelle das Koordinatensystem der Karte mit eingetragenen Landschaftsarten. Diese werden in der Legende auf der rechten Seite beschrieben. Die Lage der einzelnen Felder wird über die X-Y-Koordinaten definiert. Zum Beispiel das Hex-Feld 2224 liegt auf den Koorinaten x22/y24. Eigentlich total simpel.

Hat man nun seine Felder mit den Landschaftsarten definiert - sprich die Karte gezeichnet hat, wenn man es mal so nennen darf - kann man mit dem einsetzen der Begegnungen anfangen.
Klickt einfach mit der rechten Maustaste in das entsprechende Feld und wählt "Kommentar einfügen" aus.


 Nun tragt einfach alles in das Kommentarfeld ein, was die Party an dem Punkt erwarten könnte.


Fertig! So macht man das nun mit allen Hexfeldern.


Natürlich kommt dann noch, will man das Ganze offline nutzen, die Übertragung in Listen. Aber zumindest ist das Bebasteln der Karte etwas einfacher geworden.

In unseren modernen Zeiten aber gibt es ja auch genug Spielleiter, welche auch PCs als Hilfsmittel und letztendlich auch als Spielleiterschirm einsetzen. In dem Fall hat man es natürlich sehr einfach mit diesem System.

So, das war es erstmal wieder von mir. 
Viel Spaß beim Testen!

Kommentare:

  1. Geschickte Idee... sollte ich mal einen Hexfeldcrawl machen, werde ich das ausprobieren.
    Scheint mir aber auch für andere Karten kleineren Maßstabs praktikabel.

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  2. Also, als Liste wäre das, glaube ich, effektiver - man könnte einfach eine Abfragemaske machen und dann bekommt man den Inhalt des Hexes um die Ohren. Zumal ich denke, die meisten Spielleiter würden die hübsche Hexmap doch bevorzugen...
    Wenn man ganz schlau sein möchte. könnte man den Inhalt der 6 umgebenden Hexe auch angegeben kriegen - so daß man gleich weiß, wenn nebenan irgendwas ist was z. B. nachts leuchtet und auf x KM zu sehen ist, wobei x die Breite des Hexes ist.
    Oh, und:
    http://rorschachhamster.wordpress.com/tag/hex-map/
    Eigenwerbung!
    sowie:
    http://ragnarssandkasten.lima-city.de/tcrawl/#1401
    zum Thema technische Möglichkeiten!

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