Donnerstag, 28. Februar 2013

[GW-News] Warhammer: Chaosdämonen

Dieses Mal fasse ich mich echt kurz, denn aus meiner Sicht der Dinge, gibt es bei diesem Release - bis auf eine Box - nichts, was mich interessiert. Ich brauche keine Herolde und auch keine Streitwägen bzw. Schädelkanonenharleys from Hell.
Die einzige Box, die ich hoch interessant  finde, sind die Seuchendrohnen des Nurgle:

Irgendwie haben die drei was recht Nettes an sich und ein gewisses Umbaupotential, wenn man mal die Reiter ignoriert.
Erstes würde ich mal eine der Forge World Blight Drones kopieren. Statt den Flügeln ein paar Triebwerke und am Unterleib eine nette Kanone rangebaut und fertig ist sie. Und im Verhältnis zum Forge World Original wesentlich günstiger.



Die zweite Idee wäre den Kopf durch ein Strang Tentakel auszutauschen und so einen wirklich fetten und widerlichen Mi-Go zu basteln. Mit Bitz von den Tyranniden sollte das kein Problem sein.
Die letzte Idee wäre eine etwas andere Cthulhu- bzw. Variante seiner Brut. Tintenfischkopf und ein paar andere Flügel und schon hätte man einen nette, uralte Boshaftigkeit.

Wie schon gesagt: Mit dem Rest weiß ich nicht viel anzufangen. Wer mal einen Blick darauf werfen möchte, kann es hier tun: Games Workshop.
Auf der anderen Seite bin ich irgendwie auch froh, dass nicht so viel interessante Modelle von GW zur Zeit erscheinen. So kann ich auch mal einen Blick auf die Modelle anderer Firmen werfen.

Montag, 25. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-T-
Thought Eater
Der Thought Eater ist eines der superstrangen Aushängeschilder von D&D. So ein Zombie-Psyduck-Ding, dass im Äther herumschwebt, ist einfach irgendwie verflucht cool und es war eine dieser Kreaturen aus dem ersten Monster Manual, welche mich sofort in ihren Bann gezogen hat.


In den späteren Kompendien der 3rd Edition wurde der Thought Eater optisch "aufgepimpt" - wenn man es so nennen mag - und durch eine Art Zombie-Ratten-Vogel-Wolf-Ding ersetzt:

Die Frage ist nur: Warum eigentlich? Gut, dass Schnabeltierzombieding ist schon irgendwie befremdlich, aber das ist ja auch irgendwie da geniale an der Sache. Alleine von der Zeichnung her hätte der Original-Thought Eater in eines von Walter Moers "Zamonien"-Bücher gepasst. Ok, das ist vielleicht eher mein eigener Geschmack, aber ich fand die alte Fassung einfach klasse. Schon die Vorstellung, wenn die Heldenparty in den Äther blickt und dabei diese im Raum schwebenden Dinger schemen- und geisterhaft sieht, ist einfach wunderbar.
Aber, was tun, wenn man nun die Schnabeltierzombiedingsis pardou nicht haben will?
Spontan fallen mir die Kreaturen von Lovecrafts "Vom Jenseits" (From Beyond) ein:
Diese Kreaturen leben auch in einer parallelen Dimension und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Geist sind bei weitem auch alles andere als gesund. Und sie sind weniger knuffiger als das Platypusdingsi.
Weitere Möglichkeiten wären irgendwelche wurmartigen Kreaturen oder lebende Hirnmasse. Auch schwebende Tintenfische oder vielleicht was Quallenartiges könnte ich mir als Ersatz gut vorstellen.

Gaia: Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es sowas wie Gedankenfresser auf Gaia schon gibt. Vielleicht muss ich mal meine Notizen sichten, aber theoretischen könnte es sie geben, denn es gibt den Ätherraum und auch dort lebende Wesen, welche man mit den normalen Sinnen nicht wahrnehmen kann.

Cimorra: Unter dem Gesichtspunkt, diese Wesen als Dämonen zu betrachten, könnte es sie auch auf Cimorra geben. Gerade mit dem Vergleich zu "From Beyond" fällt mir gerade ein, wie cool es wäre, wenn ein Magier eine Aparatur gebaut hätte, welche die Dimensionen aufreißt und diese Kreaturen in die Realität von Cimorra sickern würden.


Tick, giant





Zecken sind ja an sich schon eklig, aber wenn sie noch eine gewisse Größe erreichen, wird es richtig widerlich. Und allein die Vorstellung, wenn so eine Riesenzecke sich auf einen Menschen stürzt und ihn wie eine Capri Sonne auslutscht, da ist dann schon ein kleines Horrorfeeling vorprogrammiert. 
Warum wird eigentlich nicht mehr mit Riesenzecken gemacht? Riesenspinnen, Riesenmotten oder Riesenwürmer gibt es en Masse, aber Riesenzecken? Da gäbe es doch echt mal Nachholbedarf.
Irgendwie denke ich da gerade an Zecken als Facehugger oder wie aufgeblähte Riesenzecken durch Raumschiffkorridore kriechen und sobald sie von einem Maschinengewehr getroffen werden wie ein praller Pickel zerplatzen und alles mit Dreck und Blut vollsauen. Da bekäme SF-Splatter eine vollkommen neue Bedeutung.
Weil ich vorhin auch auf Walter Moers verwiesen hatte: In seinem Zamonienepos "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" gab es riesige Läuse, die in den filzigen Haaren des Bolloggkopfes, einem Riesenkopf nur ohne Riese, hausten. Dies ist eigentlich eine sehr plausible Erklärung für Riesenzecken: Je größer das Tier, welches man aussaugen kann, desto größer könnten auch die Zecken sein.

Gaia: Es käm jetzt ganz auf die Größe der Zecken an, aber es gibt auf Gaia die titanischen Ochds, riesige, zottelige Tiere, die groß genug sind, um ganze Siedlungen auf ihrem Rücken zu beherbergen. In diesen turmhohen Tieren könnten auch entsprechend große Zecken hausen, wobei sie aber auch nicht zu groß sein sollten, um nicht vollkommen gegen die Konventionen Gaias zu verstoßen.

Cimorra: Auf Cimorra gibt es einiges an pulpiger Freakiness und somit passen Riesenzecken, genauso wie Riesenwürmer, Riesenspinnen, Riesenblutegel, Riesenskorpione und ähnliches. Hier verweise ich auch mal auf die Szene aus "King Kong", als die Film- und Schiffscrew in dem Abgrund saßen, wo aus allen Löchern riesige Viecher gekrochen kamen. Dieses Bild hat mich sehr fasziniert und sehr für Cimorra geprägt.

The Black Galaxy: Irgendwie komme ich von dem Gedanken der Alien-Monster-Zecken nicht weg und würde sie gerne mal auf einem der riesigen Raumschiffmoloche ansiedeln.


Titan

Gäähn... Ähm. Ja. Titanen.
Die Titanen aus den Kompendien fand ich immer recht fad, da sie meine Vorstellung von Titanen einfach nicht erfüllen. Wenn ich an Titanen denke, dann denke ich an göttliche Urgwalten und nicht an irgendwelche größeren Riesen mit magischen/psionischen Kräften. Titanen sollten göttergleiche Urgewalten sein und damit gehören sie eher in das Buch über Götter und Halbgötter als wie ins normale Kompendium.
Auch dass sie einfach wie Riesen aussehen muss nicht sein. Ihr Aussehen könnte vollkommen variieren. Im Grunde ist das einfachste Rezept zur Herstellung richtiger Titanen: Nimm eine Kreatur und verbessere sie bis ins Unglaubliche. Nimm zum Beispiel ein Erdelementar und vergrößere es ins Titanische. Oder vielleicht eine Marilith-Dämonin als eine Art Schlangengöttin. Oder ein anderes gutes Beispiel ist der Kraken aus "Kampf der Titanen". Riesige Monster sind übel, titanische aber sind wahrhaft apokalyptisch.
Um sie sollte, nein! muss eine entsprechende Story gesponnen werden. "Kampf der Titanen" ist diesbezüglich ein gutes Beispiel. Hier sind wirklich epische Elemente wie göttliche Artefakte, mächtige Monster und wahrlich großartige Helden von Nöten, um dem Ganzen gerecht zu werden.
Allerdings passen Titanen nicht in jedes Setting. Zumindest nicht als übermächtige Wesenheiten. Doch spinnen wir mal ein wenig rum. Würde das Konzept des Titanen, also eine titanische Lebensform, nicht auch auf andere Konzepte übertragbar sein? Konzepte wie z.B. der Sandwurm ala "Dune" oder auf einen Kampfroboter. Das letzte Beispiel hat ja auch seine ganz eigenen Früchte getragen:



Am Beispiel eines Imperator Titans zeige möchte, kann man zum Beispiel die Eroberung des Titanen oder auch seine Zerstörung als ein Abenteuer gestalten. Ja es ist sogar möglich einen Megadungeon in dem Titanen zu erschaffen. Es gab sogar bei D&D ein Abenteuer (der Name ist mir aber entfallen), bei dem die Helden einen amokgelaufenen, titanischen Eisengolem aufhalten mussten.

Gaia: Titanen im klassischen Sinne passen nicht zu Gaia. Als riesige Maschinen hingegen könnte es theoretisch vorkommen, dass man sie vorfindet. Aber auch hier würde ich sie nur sehr, sehr vorsichtig und eher als eine Art Dungeon statt einer direkten Bedrohung einsetzen.

Cimorra: Auch wenn Cimorra die Epik von "Kampf der Titanen" oder "God of War" einfangen kann, so glaube ich, dass wenn ich Titanen einbaue, dass sie sehr, sehr selten sind und wirklich eher mit einer Art Gottheit/Großem Alten gleichzusetzen ist.


Toad, Giant => siehe Frog, Giant


Trapper

Man nehme: Einen Deckenlauerer, lege ihn auf den Boden und schon ist es ein Bodenlauerer. Das nenne ich man Ideenreichtum und Innovation. Ok, ernst bei Seite, aber das ist nicht unbedingt was besonderes, sondern nur eine andere Version der lebenden Falle.
Was mir dazu aber einfällt, wäre der T-1000 aus "Terminator 2". Und zwar meine ich die Szene, wo er sich als Bodenbelag getarnt hat:


Das wäre eine Alternative. Eine Art Formwandler, der sich als Boden tarnt und dann sich zu einem Monster verwandeln kann, um so seine Beute zu fangen.
Aber dies nur mal so als Gedankenspiel, auf das ich nicht näher eingehen will.


Treant



Barumm! - Baumbart
Ein Zitat des wahrscheinlich bekanntesten Baumhirten überhaupt.
Wo wollen wir anfangen? Baumhirten kommen mir, gerade bei D&D, immer sehr märchenhaft rüber. Ähnlich im Grunde auch wie bei Herr der Ringe, weshalb sie auch irgendwie nur so in ein entsprechendes Setting hineinpassen. Solche Wesen wären in einem Sword & Sorcery-Setting vollkommen fehl am Platz. Aber das kann man ja ändern. Ich verweise hier auf meinen Eintrag über die Dryaden in der MM&P-Reihe sowie auf meine EDO in Sword & Sorcery-Überlegungen.
Gerade eben habe ich aber auf Tumblr folgendes Bild entdeckt, was zum Thema "Baumhirte" doch ganz gut passt.



Triton => siehe alle anderen im Wasser hausenden Rassen von denen es bei D&D einfach viel zu viele gibt.


Troglodyte

Noch ein Fall für "Namensvergewaltigung".
Troglodyten sind "Höhlenbewohner" und haben eigentlich nichts mit Echsenmenschen gemein. Vielmehr muss ich bei dem Namen an Steinzeitmenschen, vielleicht sogar die hyperboreanischen Voormis oder auch an "Sindbad und das Auge des Tigers" denken, wo ein seltsamer, aber ansonsten einfach genialer Troglodyt zu sehen war:


Wieso, weshalb und warum D&D hier mal wieder diese Wörterdreher drinnen hat, kann ich einfach nicht beantworten. Und irgendwie fände ich auch die Sindbad-Variante viel cooler als die Echsenversion. Die Echenmenschen scheinen es mit ihren Abarten schon irgendwie ein Problem zu haben (siehe Kobold). Also, da bekommt man echt Kopfschmerzen, wenn man da zu sehr drüber nachdenkt, wie man auf die Namen gekommen ist. Eine namentliche Alternative würde da z.B. die Kroxigore aus der "Warhammer"-Welt bieten. Aber wie ich schon beiden Kobolden sagte: Namen sind Schall und Rauch. Mein Fazit hier steht auf jeden Fall fest: Troglodyten haben nichts mit Echsenmenschen zu tun. Punkt!

Gaia: Da es keine Echsenmenschen auf Gaia gibt, gibt es auch keine größeren Echsenmenschen. Problem gelöst.

Cimorra: Ja, es gibt Echsenmenschen und vielleicht auch größere Echsenmenschen, aber Troglodyten sind definitiv keine Echsenmenschen, sondern eben viel mehr affenartige, humanoide Kreaturen.


Troll

Ich glaube, es gibt kaum eine Rollenspielrasse - außer Orks vielleicht - welche so oft in so viele unterschiedlichen Formen auftaucht wie der Troll. Diese reichen von einem harmlosen Schrat aus den Wäldern über Steinwesen, die in Gebirgen hausen, graublaue, gorillaartige Humanoide bis hin zu den garstigen und widerlichen D&D-Trollen. Sie werden als eigene Rasse oder auch als magische Kreaturen bis hin zu Feenwesen - was durch die befremdliche Bezeichnung des Feentrolls kommt - angesehen. Egal, wie viel man über die Trolle erzählen kann, bestimmt vergisst man immer noch einiges. Daher will ich jetzt kaum was dazu noch sagen, denn eigentlich kann man schon fast jede Kreatur als Troll betrachten und somit eröffnen sich eine Unmenge an Möglichkeiten, wie man seine Trolle basteln/definieren möchte.

Gaia: Neben den Zwergen sind die Trolle die einzige EDO-Rasse, welche meine Reinigungsaktion überlebt haben. Beim Aussehen der Trolle, besonders der Bergtrolle, habe ich mich schon etwas von den Trollen von Hordes inspirieren lassen. Das gebe ich offen zu.


Cimorra: Ich weiß gar nicht, ob ich Trolle für Cimorra eingeplant hatte. Glaube eher nicht. Dafür gibt es ja z.B. die Halbriesenrassen. Aber wer weiß, wer weiß...

Freitag, 22. Februar 2013

[Rollenspiel] Teratic Tome

Ein kleiner Tipp fürs Wochenende: The "Teratic Tome" von Rafael Chandler.


"The Teratic Tome" sieht nach einem klassischen D&D-Monsterkompedium aus, bietet aber durchaus noch etwas anderes. Der Fokus liegt neben einigen einmaligen Bestien vorallem auf eine Mischung aus lovecraftschen und barkeresken Horror. Neben formlosen Gezüchten und Ausgeburten des Wahnsinns bietet das Buch auf seinen 120 Seiten eben auch einiges an Bodyhorror ala Clive Barker. So sind verdrehte Gliedmaße und blanke Brüste in diesem Büchlein keine Seltenheit. 
Regeltechnisch basiert es auf OSRIC und ist damit mit eigentlich allen Old-School-Klonen kompatibel.

Ob nun das PDF eine großartige Bereicherung des hauseigenen Monsterzoos ist oder nicht, sei mal dahingestellt und obliegt voll und ganz dem Auge des Betrachters. Man kann 5 € auch für andere Dinge als einem Monsterkompendium ausgeben, wie zum Beispiel ner Schachtel Kippen, schlechten Alkohol oder einem Burger bei McDonalds. Ob diese Anschaffungen aber besser sind, als 120 Seiten Monster, Horror und Terror ist die andere Frage. 

Wer einen kurzen Blick in "The Teratic Tome" werfen möchte, kann sich hier in die ersten 21 Seiten einlesen: Teratic Tome Preview PDF.

[Sonstiges] Freitag


Dienstag, 19. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-S-
-Teil 2- 
Shedu

Die Shedu sind ein Sinnbild für die Kraft eines Stieres, die Freiheit eines Adlers und die Intelligenz eines Menschen. Ähnliche Verbindungen kann man hier auch zu Sphinx (siehe unten) schlagen. Interessant ist auch, wie ähnlich eben die Shedu zu den Sphinxen sind. Wer hier aber wen inspiriert hat, kann man wahrscheinlich nicht mehr genau nachvollziehen.
Ansonsten verweise ich auf den Eintrag zum Lammasu, da dieser im Grunde auch alles abhandelt, was für den Shedu zutrifft.


Shrieker


Die Shrieker sind ein typischer Fall von "biologische Fall". Ähnlich wie die Piercer oder die Lurker Above haben auch die Shrieker diesen Effekt. Die Helden betreten den Raum mit den Shriekern und schon geht der Alarm los und die Horden der Gegner werden angelockt.
Persönlich stehe ich ja schon sehr auf Pilze als Monstrositäten, da sie immer etwas Morbides und Befremdliches umgibt. Sie sind ein fester Punkt im Weird-Genre. Sei es jetzt durch Lovecrafts Mi-Go oder, auch ein schönes Beispiel, wäre M.Hutters "Melchior Grün im Kloster des Heiligen Fungus".

Aber ich schweife ab.
Ob man nun wirklich einen Pilz als Bewegungsmelder benötigt, obliegt ja nun vollkommen dem Geschmack des Spielleiters. Alternativ, also auch alternativ zu technichen Möglichkeiten, könnte ich mir irgendwelche Ranken vorstellen, die Kristalle wie Blätter haben und in einer bestimmten Frequenz klingen, wenn sie in Schwingung versetzt werden. Oder Duftstoffe. Vielleicht könnte der Shrieker statt einem Schrei auch eher einen starken Duft oder ein spezielle Pheromon ausstoßen, auf die spezielle Gegner reagieren. Oder sie erinnern mehr an irgendwelche "Wandbehang"-Monster ala "Dead Space", die aus menschlicher Masse bestehen und entsprechend die Charaktere angreifen oder auch einfach nur durch lautes Jammern und Kreischen Alarm schlagen. Oder wie die Babymonster bei "Dead Space", deren Geheule beim Spieler eine wirklich fiese Gänsehaut hinterlassen hat.

Gaia: Auf Gaia könnte ich mir höchsten die Pheromon-Variante vorstellen. Vielleicht noch die "Dead Space"-Horror-Variante für die Gebiete der Aschewüste. Ansonsten sind schreiende Pilze her nichts für die Welt.

Cimorra: Hier sind wieder alle Varianten möglich oder wahrscheinlich.


Skeleton


Ach ja, wer mag sie nicht, die lustigen Knochenmänner aus "Armee der Finsternis", die ständig rumgackerten und sich über die Situation beschwerten:

Ich meine, Zombies hat doch jeder. Gebt der nächsten Verfallsstufe mal eine Chance!
Aber jetzt mal im Ernst: Skelette sind, ähnlich wie Zombie, Geister oder Mumien eher ein Zustand als eine eigene Kreatur. Ein Zustand, den jedes Wesen früher oder später erleidet. Daher wäre ich persönlich wieder dafür, "Skelette" als Maske zu verwenden, auf die man wieder mit eigenen Untoten aufbauen kann. Somit sollten dann menschliche oder tierhafte Skelette kein Problem sein. 
Interessant ist auch, dass es bei D&D sehr viele Varianten der Skelette gibt und sie dadurch nicht langweilig werden. Diese alle aufzuzählen wäre total sinnlos, denn sie Liste ist einfach riesig. Und...ja, ich weiß, ich hämmer da ein bisserl auf dem Thema rum, aber ich sage es immer wieder: Mit einem vernünftigen Baukastensystem wären diese ganzen Varianten leicht abzuarbeiten.
Auch noch interessant ist die Möglichkeit, wie man Skelette animieren kann. Ob es nun dem Willen des Magiers wie ein Marionette unterliegt oder ob ein Dämon/Geist gerufen wird, welches das Skelett belebt und kontrolliert. Oder ob der ruhelose Geist des Toten an seine Knochen gebunden ist und diese sich deswegen noch bewegen können. Diese Überlegung trifft zu dem bei jeder Belebung von Untoten oder toter Materie zu. Immerhin sind Skelette oder auch Zombies nichts anderes wie ein Golem: Eine tote Materie, die man belebt. Sie sind also doch nicht soo einfach gestrickt, wie man meint und sehr mit der Magie der Welt verbunden.

Gaia: Auf Gaia gibt es Untote. Aber sie werden hier eher über einen Kamm geschert als die "Untoten", die durch den Einfluss von Dämonen reanimiert wurden. Wie sehr sich dieses Thema in Gaia manifestiert hat, siehr man daran, dass man in Galhadan zum Beispiel seine Toten verbrennt und die Asche in besonderen Lagerhäusern gesammelt wird, damit niemand aus den Leichen einen Untoten erschaffen kann. Ob es sich bei dem Untoten nun um ein Skelett oder einen Zombie handelt, ist voll und ganz von dem Verfall der Leiche abhängig.

Cimorra: Hier will ich mir mal nicht so sehr den Kopf zerbrechen und die Knochenmänner einfach mal genüsslich beschwören. Huzza!


Skunk, Giant
Hier stelle ich mir nur die Frage, wie geil ein Pelzmantel aus einem Riesenstinktierpelz wäre? Gäbe auch ein geiles Artefakt ab: Pelzmantel des infernalischen Gestankes.


Slithering Tracker
 
Hier haben wir einen transparenten und dadurch nahezu unsichtbaren Schleim, der sein schlafenden Opfer lähmt und ihnen das Blut raubt. Das erste, an was ich sofort denken musste, waren die Sternenvampire des Cthulhu-Mythos:





Diese Monster sind normalerweise auch unsichtbar, doch haben sie ein Opfer zerbrochen und leergetrunken, erkennt man ihre abartige Form. Ähnliches wäre bei den Trackern natürlich auch möglich. Dass sie sich dann in einen schleimigen Blutfleck verwandeln, wenn sie ihr Opfer ausgesaugt haben.
Ansonsten unterliegen diese schleimigen Vampire in etwa dem Konzept der Schleime und Gallerte, weswegen ich nun nicht weiter darauf eingehen möchte.


Slug, Giant


Cthulhoider-Weird-Horror geht einfacher als man denkt. Riesige Schnecken sind richtig schön eklig, schleimig und können mit gewissen Gimmicks ausgestattet richtig mies sein. Brennende Säuren, Gift, das verspritzt wird und dann noch dieser zähe, schleimige Leib. Daher: Riesenschnecken werden einfach unterbewertet. Man denkt sich erst "Toll. Ne Schnecke. Super...", aber dabei bieten sie viel mehr als nur lahmes Geschleime. Sehr schön ist auch das Beispiel, welches man bei "Barbarians of Lemuria" finden kann, wo die Riesenschnecken mit das Gefährlichste sind, was man begegenen kann.

Gaia: Riesenschnecken in dem Umfang wird es auf Gaia nicht geben.

Cimorra: Und auf Cimorra hingegen gibt es diese Monster bestimmt in irgendwelchen feuchten und finsteren Verliesen.



Sphinx


Ähnlich wie die Lamassu oder die Shedu sind die Sphingen eine Mischkreatur mit einem übernatürlichen Hintergrund. Deswegen könnte man nun sagen, dass sie nicht unbedingt besser oder schlechter als ihre babylonischen Kumpanen sind.
Allerdings muss ich bei Sphingen auch immer an Nyarlathotep, die Große Bestie und die Kinder der Sphinx denken. Sprich: Mal wieder an die lovecraftsche-ägyptsche Horrorwelt. 

Ansonsten sind Sphingen ja eher Wesen von passiver Natur. Weniger die Kämpfer, sondern viel mehr die allwissenden Gelehrten, welche die Geheimnisse des Kosmos kennen - und diese oft nur in rätselhafter Form wiedergeben. Hier verweise ich mal wieder auf die Sphingen von DSA oder das Orakel der "Unendlichen Geschichte".


Und, Gott!, fand ich die Dinger als Kind schaurig. Immer, wenn sie ihre Augen geöffnet haben und diese Laserblitze heraus kamen! Fuck!

Ähm...ja.
Also, es gibt natürlich auch die Möglichkeit, diese Wesen als das zu sehen, was sie eigentlich auch sind: Eine Art Schutzdämon ähnlich wie bei den Lamassu/Shedu und entsprechend kann man sie natürlich auch als wilde und grausame Bestien, welche ihre Herren vollkommen treu ergeben sind, darstellen. 
Auch kann man sie als wandernde Wissenssammler behandeln, aber da würde ich vielleicht ein anderes Aussehen vorschlagen. Das Konzept des "Gelehrten", welches die Sphingen wiederspiegeln, könnte man auch ohne Probleme ja auf eine andere Rasse übertragen. Gerade in Settings mit weniger Magie und Wunder, wo Sphingen nicht so richtig reinpassen wollen, geht dieser Vorgang sehr gut.
Was mir noch gerade eingefallen ist: Sphingen sind ja schon recht mächtige Wesen. Somit könnte ich sie mir auch, neben dem Aspekt des einmaligen Monsters, auch als niedere Gottheiten/Dämonen vorstellen, welche in einem Tempel leben und dort dem Ratsuchenden helfen...oder einfach fressen.

Gaia: Sphingen passen nicht zu Gaia und das Konzept der Wissenssucher wird schon durch das Volk der Crysaliten abgedeckt.

Cimorra: Bedingt würde ich sagen, dass es gibt sie. Unter dem Gesichtspunkt der Monster vielleicht. Aber das muss sich erstmal entwickeln.


Stirge


Auch wenn die Strige aussehen wie Gothic-Kolibris, so sind diese blutsaugenden Bestien doch eigentlich ganz nett und eine schöne Alternative zu Fledermäusen. Vorallem finde ich den Gedanken, dass diese Bestien ihre nadeldünnen Schnäbel in ihre Opfer bohren, um das Blut zu saugen. Wie wenn man ein Röhrchen in eine Cabri Sonne pikst. Und wenn man sich nun einen ganzen Schwarm vors Auge führt, dann kribbelt bei der Vorstellung schon die ganzen Haut.
Überhaupt sind aggressive Schwärme eine üble Angelegenheit. Egal, ob es nun die Strige, Riesenmoskitos, Ratten, Skarabäen, Skorpione oder ähnliches. Schwärme erzeugen immer ein Gefühl der Unterlegenheit und man kann sie oft nicht so einfach bekämpfen. Aber dies nur so nebenbei erwähnt.
Im Grunde stehen die Strige für nichts anderes, als das Konzept des blutsaugenden/fleischfressenden/aggressiven Vogels oder eines anderen fliegenden Tieres. Man kann also die Striges ohneweiteres durch Vögel, Insekten oder etwas ganz anderes Abstraktes austauschen.

Gaia: Unter dem Gesichtspunkt, dass man die Strige eben als blutsaugende Großinsekten oder Vögel einsetzt, könnte ich sie mir gut auf Gaia vorstellen.

Cimorra: Passt.


Su-Monster

Su-Monster sind was sehr Cooles, da sie was Fremdartiges mit etwas Bekanntem auf sehr interessante Art und Weise verbinden. Damit meine ich die Überlegung, einen Affen mit psionischen Fähigkeiten auszustatten. Statt Psionischen Angriffen würde ich aber eher Fähigkeiten verwenden, welche der zum einen der Tarnung dienen und zum anderen Angst und Terror erzeugen könnten. Verwirrung und Entsetzen wäre die Devise. Auf jeden Fall besser als (nur) eine Psionische Attacke.
Ansonsten könnte man das Konzept des "psionischaktiven Tieres" natürlich auf jedes andere Tier übertragen. D&D hat es ja schon bei manch anderen Kreaturen wie zum Beispiel dem allerdings etwas lächerlichen Brainmole. Aber dies zeigt sehr schön, wie man ein einfaches Tier mit etwas übernatürlichem "Bling-Bling" "pimpen" kann. Pimp my beast - sozusagen.

Gaia: Auf Gaia gibt es keine Psionik in dem Sinne, wie man es von D&D kennt und daher gibt es auch keine Su-Monster.

Cimorra: Auf Cimorra gibt es die Su-Monster, denn sie passen einfach sehr gut in das Setting. Auch andere, psionisch aktive Monster wird es auf Cimorra geben.

- - - - -
Wer die Kompendien kennt, hat bestimmt gemerkt, dass ich ein paar Kreaturen außer nur (großen) Tieren weggelassen habe wie z.B. die Spectre, Sylph oder die Sprite. Dies liegt einfach daran, dass sie zu viel Ähnlichkeiten mit anderen Wesen haben, die ich schon in den vorherigen Kapiteln (z.B. Pixies oder Ghosts) besprochen hatte. Auch wenn sie sich in einigen Elementen unterscheiden, rentiert es sich einfach nicht, sich nochmal über das gleiche Thema den Kopf zerbrechen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

[Allgemeines] Im Westen nix Neues...oder?

Gerade, also eigentlich schon vor ein paar Tagen, dachte ich mir mal, dass ich kleiner Zwischenbericht über die Aktivitäten, die im Hintergrund stattfinden, mal ganz gut tun würde. Schließlich will ich ja niemanden mit so "Sinnlosigkeiten" wie meine wöchentliche Monster Manual-Philosophierunde, gelegentlichem Games Workshop Gemecker oder den üblichen Freitagstitten langweilen.
Denn immerhin ist dieser Blog unter einem ganz anderen Aspekt entstanden: Weltenbau, fantastisches Brainstorming und noch so gelegentlich etwas über Rollenspiele zu erzählen. 

Zwei-Fronten-Krieg
Ja, im Moment fechte ich schwerpunktmäßig an zwei Fronten, aber ich komme mit beiden zur Zeit ganz gut zur Recht. 
  • Die Ostfront - oder auch "Projekt Inq28/Imunda"
    An dem Projekt hänge ich...nun ja...schon seit längerer Zeit. Das Ziel ist, ein nettes, einfaches und narratives TTG-Regelwerk vor dem Hintergrund des "Warhammer 40.000"-Universum zu verfassen und zwar so, dass auch die regelfaulsten Säcke meines Freundeskreises vielleicht mal auf den Trichter kommen, dass Spielen ohne Strom auch Spaß macht.
    Vor meinem geistigen Auge sehe ich zu dem noch eine kleine Homepage - Jimdo sei Dank! - auf der ich einen kleinen Subsektor erstellen werde und wo die Charaktere, die Spielergebnisse und die daraus resultierende Geschichte vorgestellt wird.
    Das Regelwerk umfasst im Moment knapp 80 Seiten - was viel klingt, aber: Es gibt 30 Seiten Hintergrund, sehr viele Bilder, welche ich von John Blanche und anderen 40k-Künstlern wie auch von Inq28-Seiten aus dem Netz geklaut habe *hüstel* *räusper*, und eine große Schriftart. Daher dürfte es nicht zu viel sein, zumal die Spieler auch eigentlich nur die Grundzüge des Spiels verstehen müssen. Für den Rest ist der Spielleiter zuständig.
    Wenn ich auf diesen Weg mal schaffen sollte, dieses regelfaule Pack zum Zocken und vielleicht auch zum regelmäßigen Zocken (vielleicht 1x im Monat) bewegen könnte, wäre ich schon glücklich.
  • Die Westfront - oder auch "Cimorra"


    Auf der anderen Seite sitze ich über der Cimorra-Homepage, die langsam, aber sicher immer weiter wächst. Wie vielleicht einige mitbekommen haben, gab es einige Änderung auf der Welt im Vergleich zu ersten Version, die noch hier im Blog aufnotiert sind. Ein bisserl bin ich noch am überlegen, wie ich mit den Kreaturen umgehe, besonders mit jenen, die in den Monsterkompendien vertreten sind, aber das bekomme ich auch noch hin. Diesbezüglich bin ich überaus optimistisch.
    Inhaltlich wurde Einiges gekürzt, weil, wie ich schon einmal geschrieben habe, die Welt mehr in die Richtung Sword & Sorcery gehen soll, weswegen besonders die SF-Elemente weggefallen sind. Nicht alle, aber einige.
    Aber ich wiederhole mich wieder, denn dieses Geschwätz hatte ich ja schon einmal irgendwo anders gemacht.

Gedankenstürme
Von diesen beiden Fronten mal abgesehen, gibt es natürlich noch die große Gaia-Baustelle. Aber ich will sie mal nicht so direkt ansprechen, denn das ist eben eine Lebensaufgabe, etwas ganz Besonderes und eine wirklich fisselige Aufgabe.
Viel mehr aber denke ich seit geraumer Zeit an zwei "neue" Subsettings, die sich innerhalb der "Black Galaxy", meiner SF-Genre-Melange, abspielen:
  • The Savage World of Yagog 3
    Ja, ich weiß. Todgesagte leben länger. Gleiches gilt eben auch für "Yagog". Aus der "Yagog"-Idee entsprang ja schon "The Black Galaxy" und diese wiederum bildet den Nährboden für Yagog. Wie nun das? 
    Ganz einfach: "Yagog" fühlte sich zu Beginn "seltsam" an, da mir der Hintergrund zur Welt fehlte. Jetzt aber, da ich den wohl abgefahrensten Hintergrund für eine solche abgefahrene Welt habe, kann ich mir auch Gedanken über "Yagog" machen, weil nun dieses "seltsame Gefühl" einfach nicht mehr da ist. 
    Wie passen nun TBG und Yagog zusammen?
    "Yagog" war schon immer sehr reich an Bodenschätzen und seltsamen Artefakten. Diese lockte schon vor sehr langer Zeit Raumschiffe mit Abenteurern, Konzern- und Gildenflotten, Freihändler und anderes zwielichtiges Volk an. Die Welt wurde erschlossen, Raumhäfen und Städte gebaut und die Besiedlung und der Abbau wurde vorangetrieben.
    Dann aber wurde die Welt durch einen Äthersturm heimgesucht, welcher die Handelsrouten zerstörte und die Welt isolierte. Über viele Jahrhunderte war die Welt vom restlichen Universum abgekapselt und die Zivilisation zerfiel langsam in ein endzeitliches Chaos. Der Sturm aber ist nun langsam am abklingen und ein kleiner Tunnel im Äther erlaubt die Reise nach Yagog. So sind nun einige Abenteurer und Gilden daran interessiert, die Welt wieder langsam zu erschließen. Was sie aber vorfinden ist ein Kriegsgebiet von konkurrierenden Klans, Mutanten, Monstrositäten, sinisteren Kulten, wahnsinnigen Hexern, Magiern und Psionikern. 
    Da der Tunnel im Sturm nicht groß genug ist, damit große Raumschiffe ihn durchfliegen können und somit keine mögliche, planetare Reinigung dieses Abschaums durchzuführen ist, können nur kleine Schiffe auf Yagog landen. So wurde auch nur der Raumhafen Kuag Kesh wieder in Betrieb genommen und befestigt und zum Zentrum des Handels und der interstellaren Zivilisation auf Yagog.

    Soweit die Überlegungen, wie Yagog und TBG zusammenpassen. Wie Yagog nun aussieht bzw. welches Gefühl das Setting transportieren soll, so denke ich da schwerpunktmäßig an Planet Algol, Metal Earth, Gamma Earth, Mutant Future und Heavy Metal.
  • The Weird World of Ethergate
    So langsam möchte ich auch irgendwann mal meinem Fetisch für Weird-Fiction-Welten weitervertiefen und ein älteres, finsteres Weltenprojekt in die Wege leiten. Bei Ethergate denke ich an eine optische Mischung aus Steam- und Dieselpunk, aber mit dem technischen Hintergrund der TBG. Bei "Ethergate" denke ich an eine starkbesiedelte Welt voller gothischer Seltsamkeiten, kosmischen Horror und anderen, namenlosen Schrecken. Sprich: Lovecraft, Ravenloft und Bioshock meets Dune. 
    Dabei basiert alles in etwa auf einige Notizen zu einem Setting, dass ich "Fey's Welt" nannte und welches nun sehr gut mit dem Hintergrund von TBG funktionieren dürfte.

So, dies war er nun: Der kleine Abriss jener Ideen, die zur Zeit durch meine Gehirnwindungen kriechen und an meinem Verstand kratzen wie eine gestaltlose Bestie ihre Klauen schärft. Wie sich die Sache noch weiter entwicklen wir, weiß ich noch nicht genau. Aber das ist ja das Schöne am Unbekannten. Man dringt langsam immer Tiefer in die Finsternis und den Nebel ein und entdeckt immer wieder etwas Neues. Das weckt die Abenteuerlust und man will einfach mehr.

[Tipp!] Rotworld und LotFP: Death, Love, Doom

Bei RPGNOW! gibt es ein paar kleine Sonderangebote, über diese ich gerade gestolpert bin:


Von Goblinoid Games gibt es für kurze Zeit das PDF von "Rotworld", einem Zombie-Apocalypse-RPG auf Labyrinth Lord Basis, für lächerliche 2 $. Zuschlagen wäre hier echt angebracht!


Desweiteren gibt heute am Valentinstag "Death Love Doom", ein Haunted-Horror-House-Abenteuer von James Edward Raggi IV für LotFP für lächerliche -,99 $. Aber obacht! "Death Love Doom" ist eine Tour de Force für Augen und Geist und ist definitiv nichts für Kinder. Für alle anderen, die eine Mischung aus Lovecraft, Silent Hill und Hellraiser mögen, sollten mal einen Blick darauf werfen.

Montag, 11. Februar 2013

[Rollenspiel] MM&P: D&D Monster Manual 1st Ed.

-S-
-Teil 1-

Sahuagin
 
 
Und wieder ein aquatischer Seitenfüller. Wie schon an vielen anderen Einträgen vermerkt, finde ich, dass es D&D mit aquatischen Rassen übertreibt bzw. sie nicht kreativ genug sind, um einen eigenen Standpunkt zu haben, weswegen sie lediglich immer wieder und wieder auf eine Alternative einer am Land lebenden Rasse (Thema "Orkersatzstoff"). Daher will ich mich jetzt auch gar nicht über das Für und Wieder der Sahuagin auslassen, da es im Grunde mit anderen Einträgen relativ deckungsgleich ist.


Salamander


Salamander sind so eine Sache. Gerade weil hier Name und Bild irgendwie nicht zusammenpassen will, was vielleicht einfach an unserer deutschen Sprachprägung kommt. Bei dem Namen "Salamander" und gerade bei dem Bezug zum Feuer denke ich da doch eher an eine ganz andere Kreatur:

Oh! Moment! Falsches Bild! Ich dachte eher an Folgendes:


Besser, aber...
So falsch war ich mit dem Bild von Lurchi eigentlich nicht, denn die Beschreibung des D&D-Salamanders ist eine fremdartige Rasse von der Ebene des Feuers. Betonung liegt hier wirklich auf Rasse und so könnte ich mir eine humanoide Echsenrasse der Feuerebene gut vorstellen. Besser auf jeden Fall als diese seltsamen Schlangenviecher. Das Bild, dass ich dabei dann vor Augen hätte, würde in die folgende Richtung tendieren:
 
MotUs Whiplash - Nur eine andere Farbe wäre nett.
Ein Slaadi - dazu aber später mehr...
Oder man gibt den D&D-Salamandern einfach mal einen anderen Namen, damit das Ganze ein etwas anderes Gefühl hinterlässt bzw. eine stimmigere Atmosphäre erzeugt.
Natürlich wäre es auch möglich, die Salamander als eine Art Drachen darzustellen. Eine saurierartige Riesenechse, welche zudem noch Feuer speien kann.
 
Gaia: So direkt fällt mir nicht ein, wie oder ob die Salamander, egal wie, auf Gaia auftauchen sollten.

Cimorra: Auf Cimorra gibt es das Volk der Sharuar, welche man am ehersten mit den Salamandern gleichsetzen könnte. Optisch gehen sie aber mehr die "humanoide Echsen/Drachen"-Richtung wie in den oberen, optischen Beispielen aufgezeigt.
 
The Black Galaxy: Hier will ich nur mal wieder vermerken, dass solche elementaren Rassen sich sehr gut als Bewohner von extremen Welten eignen. Gerade sonnennahe Welten können von einem Volk hitzeresistenter Drachenwesen bevölkert sein.
 
 
Satyr
 

 


Satyre finde ich grundlegend sehr cool. Sie decken eine große Bandbreite von Möglichkeiten ab und können von harmlosen, vielleicht eher frechen, aber auch lustvollen Wald- und Naturbewohnern über wilde Tiermenschen bis hin zu cthulhoiden Terror alles abdecken:

Der lustvolle Satyr
Der verspielte/feenartige Satyr
Der bestialische Satyr
Der lovecraftsche/diabolische Satyr
Die Möglichkeiten, welche diese Kreaturen bieten, sind extrem vielfältig und decken so viele Aspekte ab, dass man als Spielleiter mit ihnen seine wahre Freude haben kann. Je nachdem, welche Rolle erfüllt werden soll, kann man sich bei den Satyren bedienen: 

  • Satyren im Zeichen des Slaanesh => Mischung aus Lustvoll und Lovecraft/Diabolisch.
  • (Frivole) Schelme => (Lustvoll) Verspielt/Feenartig
  • Hüter des Haines, Elfenersatz => Verspielt/Feenartig
  • Krieger des Chaos, Orkersatz => Bestienartig
  • Kinder von Shub-Niggurath =>  Lovecraft/Diabolisch 
Diese Beispiele zeigen wunderbar die Flexibilität der Satyren an. Mit einigen kleinen Modifikationen kann man sie auch ohne entsprechende Welten/Settings anpassen. Hat man zum Beispiel eine exotische Welt auf afrikanischer Basis, so könnte man Satyren aus Antilopen statt aus Widdern herstellen.

Gaia: Auf Gaia hatte ich mal Tiermenschen in der Aschewüste gehabt, aber diese sind durch die Ähnlichkeit zu "Warhammer" wegreduziert worden. Seit dem gibt es Satyre nur noch als Sagengestalten und evtl. in Form von Kirathus.

Cimorra: Hier haben wir das exakte Gegenteil vorliegen. Ob ich die Satyre als Volk auf Cimorra einführen werde, weiß ich noch nicht. Aber mit Bezug auf den dämonischen Aspekt der Wesen könnte ich sie mir doch ganz gut wie die Männer von Leng oder eben als Kinder von Shub-Niggurath/Yog-Sothoth vorstellen.


Scorpions, Giant-
 
Hier stellt sich nur die Frage: Wie groß hätten sie es gerne? 
Groß oder...
...extrem-motherfucking groß?
Sea Hag siehe Night Hag
 
 
Sea Horse & Sea Lion
 
Sind eigentlich echt keinen Kommentar wert. Klassische Kreaturen hin oder her, aber gerade den Punkt mit dem Seelöwen finde ich halt schon sehr zwiespältig. Genauer gesagt: Mir sind die normalen Seelöwen, also  die Tiere, lieber. Für eine Märchenwelt kann man sie ja verwenden, aber im Großen und Ganzen würde ich diese Einträge einfach ignorieren.


Shadow
 

Schatten gehören zum Standardreportoire von D&D. Diese untoten Geister bzw. Bewohner der Schattenebene gehören zu den schaurigsten Elementen des gesamten Spiels. Warum?
Weil man einen Schatten nicht fassen kann und man bemerkt ihn kaum. Und dann sind noch die Ursprünge des Schattens. Ein Schatten kann ein untoter Geist sein, ein Dämon aus einer Höllendimension oder einfach nur der Schatten einer sonst unsichtbaren Kreatur.

Schattendämon von "Game of Thrones"
Schön-grausame Beispiele für Schatten bietet unter anderem "Game of Thrones" mit dem hexengeborenen Schattenassassinen, der "Malleus Monstrorum" von dem Cthulhu-RPG mit dem Schatten als Anti-Version der Farbe aus dem All oder C.A.Smiths mörderische Dämonenbestie in "Der doppelte Schatten".
Auch könnte man Schatten als Eigenschaftensystem mit anderen Wesenheiten kombinieren, um zum Beispiel Schattenwächter, Schattenhunde, Schattenbestien oder ähnliche Kreaturen herzustellen.

Gaia: Auf Gaia könnte es Schatten als Kirathus sehr wohl geben. Zumindest kann ich sie mir als beschworene Dämonen sehr gut und passend zu dem Setting vorstellen.

Cimorra: Hier könnte man wieder die volle Bandbreite an mögliche Varianten einsetzen und so die Spieler ständig mit neuen Abarten des Themas konfrontieren.


Shambling  Mound



Der Wandelnde Schlurfer - oder auch eher humorvoll als "Wandelnder Komposthaufen" bezeichnet - ist eine von jenen Kreaturen, mit denen ich noch nicht so viel anfangen konnte. Ich weiß nicht genau woran das lag. Vielleicht habe ich als Kind zu oft die Fraggles und die Allwissende Müllhalde gesehen:


Ein biologischer Jabba the Hut sozusagen.
Eine Einsatzmöglichkeit, die mir einfallen würde, wäre den Schlurfer als eine Art "Swamp-/Man-Thing" einzusetzen. Also als eine Art Mensch/Monster-Pflanzen-Mutant. Gamma World lässt grüßen!






Die Alternative wäre eher...




Irgendwie bin ich heute nicht so recht zum ernsthaften Referieren fähig.


Gaia: Wie ich mich für das Monster an sich nicht wirklich bis dato erwärmen konnte, so wird es noch weniger eine Gaia-Variante dieser Kreatur geben.

Cimorra: Theoretisch und wenn es passt, könnte ich mir denken, diese biologischen Schrecken als ein Monster auf die Menschheit loszulassen. Aber echt nur, wenn mir nichts einfällt.

The Black Galaxy: Unter dem Aspekt des "Man-Thing" bzw. Mensch-Pflanzen-Mutanten könnte ich mir die Kreaturen evtl. in "The Black Galaxy" irgendwo vorstellen.

- Ende Teil 1-