Mittwoch, 20. Juli 2011

[Regelwerk] Eine Frage des Würfels: Bist du ein Anhänger von Mono- oder Polykubischen Regelwerken?

Vielleicht nur eine Frage des Geschmacks, aber: Was ist euch lieber?

Regelwerke, die mit möglichst vielen, verschiedenen Würfelarten daherkommen (also ganz klassisch W4, W6, W8, W10, W12, W20 und W100) ODER nur wenige verschiedene Würfelarten nutzen (z.B. nur W6er und W20er) ODER nur eine Würfelart (z.b. nur W6er, nur W10er, nur W20er, usw.) benutzen?

Ich stehe da gerade etwas auf dem Scheideweg und überlege gerade ob ich für mein System nur bei W6ern bleiben soll, was für Anfänger gewiss angenehmer ist, oder zur einfacheren Darstellung gewisser Situationen (meistens Schaden oder Attributsproben) lieber die volle Bandbreite nutzen sollte.

Nur zur Info: Das Regelwerk hat seinen Schwerpunkt im Hack & Slay-Bereich. Also kein Storytelling oder so was. Und mir geht es wirklich nur um die aufgeführten Würfelarten. Also keine Arcana-Karten, keine Fudge-Würfel oder ähnliches.

Bin mal auf eure Antworten gespannt.
 

Kommentare:

  1. Als alter D&Dler und Pathfinderianer gibt es da nur eine Antwort: The more, the merrier. Bin ganz neidisch auf das DCC-RPG... Muß dringend eine gute, günstige deutsche Quelle für Zocchi und D30 finden...

    Ok, auf der anderen Seite: BRAUCHEN tut man das nicht für's Spiel...

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  2. W20 als Dungeonslayer.
    W6 und W20 als DSA-Veteran.
    Mehr müssen es nicht sein.

    Die ganze Palette wie z.B. bei Savage-Worlds macht mir eher Angst.

    Gruß, Backalive.

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  3. Wo ist denn der Zusammenhang zwischen "Erzählspielen" und Fudge-Würfeln?

    Ich meine, bei allen _Erzählspielen_, bei denen ich dabei war, stand auch Cola auf dem Tisch, ist die jetzt auch verboten?

    Fudge-Würfel sind doch keine Tarot-Karten. Es sind Würfel, die sich nicht anders verhalten als andere Würfelpools auch. Wo ist da jetzt die Verbindung zum (was auch immer das sein soll) Erzählspiel?

    Achso, nur so nebenbei: ich bin für so wenig verschiedene Würfel wie möglich.

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  4. w6 sind denk ich ne richtig gute lösung, die haben einsteiger mal noch irgendwo in den alten schachteln auf dem dachboden rumfliegen. und je weniger aufwand ein regelwerk macht, desto wahrscheinlicher beschäftigen sich faule menschen wie ich auch intensiver damit. :)

    DivineHeretic

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  5. Danke schonmal für die Kommentare!

    @MSch: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Storytelling und Fudge-Würfeln. Ich wollte nur noch mal klar stellen, welchen Schwerpunkt das Regelwerk im Grunde hat und zum anderen wollte ich auch nur unterstreichen, dass ich nur die genannten Würfel meinte und keine Sonderwürfel wie eben die genannten Fudge-Würfel.

    Tut mir leid, wenn ich mich etwas umständlich ausgedrückt habe.

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  6. optimal: so wenig Würfeltypen wie möglich

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  7. So viele Würfelsorten wie möglich. Savage Worlds macht das genau richtig. Jedoch sollte sich die Würfelwahl NACH dem Designziel richten und nicht aus der Bierlaune des Entwicklers heraus. Bestimmte Ziele erzwingen bestimmte Würfellösungen. Danach bewerte ich schlussendlich ein Regelwerk.

    @Einsteigerargument: Die alte Leier "W6 hat doch jeder zu Hause".
    Als Gedankenanreiz: Ich habe mit Rollenspiel bestimmt nicht angefangen, weil dort so viele öde, langweilige W6 benutzt werden.
    Nach der Argumentation gäbs auch mehr Warhammerspieler, wenn es anstatt saugeiler Miniaturen nur hauseigene Damesteine benutzen würde.

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  8. Savage Worlds erreicht durch die verschieden großen Würfe einen Geschwindigkeitszuwachs.

    Solange das keine Rolle spielt, bin ich Verfechter von reinen W6-Spielen.

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