Dienstag, 26. April 2011

[Cimorra] Einige NSCs

Der Weise in Gelb

Im östlichsten Schrein des Tempels der Vier Winde soll ein uralter Magier leben, der nur als der Weise in Gelb bekannt ist. Niemand kennt sein Gesicht, welches er stets hinter einer gelben Tonmaske verbirgt. Zudem ist er in ebenso kurkumagelbe Gewänder gehüllt, welche seinen unsagbar dürren Leib, den er in ebenfalls gelbe Binden gewickelt hat, bedecken. Einzig seine langen, knochendürren Finger sind offen zu erkennen. Wie die Hände einer Leiche spannt sich die Haut über seine unmenschlich langen Knochen und vermitteln einen spinnenhaften Eindruck, welcher durch die langen, klauenartigen Fingernägel noch unterstützt wird. Am rechten Ringfinger trägt er einen protzigen Ring aus purem Gold mit einem gefassten Tigerauge. Dies stellt auch den einzigen Schmuck des Weisen dar. Wenn er spricht, rasselt seine Stimme aufs fürchterlichste, wie wenn man mit einer Säge versucht einen Stahlklotz zu trennen.

Es heißt, dass der Weise ein uralter Magier sei, der die Kunst der Unsterblichkeit gemeistert hat und seine Blicke weit durch die Zeit und die Schwarzen Abgründe hat schweifen lassen. Wer zu ihm kommt und um seinen Rat bietet, seine Hilfe erfleht oder einen Blick in die Schriftrollenarchive des Weisen werfen möchte, muss einen hohen Preis für dieses Wissen bezahlen. Man erzählt sich, dass der Weise ein Menschenfresser sei und deswegen auch unsterblich geworden ist. Daher wünscht er sich immer ein menschliches Opfer für seine Dienste. Ist dieses nicht zur Hand, so verlangt er von dem Bittsteller ein anderes Opfer in Form einer Aufgabe, die es zu erledigen gilt. Die Aufgabenstellungen klingen manchmal recht merkwürdig und seltsam, doch verbirgt sich hinter ihnen oft eine größeres Ziel, welches nur der Weise kennt.

Dhalos

Der Dhalos war einst ein Protodroide, der das gleiche Schicksal ereilte wie viele seiner Artgenossen. Auf deiner Schrotthalde, einem großen Protodroidenfriedhof, der als die Rostküste bekannt ist, erwachte der Künstliche. Im Vergleich zu den anderen Protodroiden entwickelte Dhalos rasch einen Größenwahnsinn und begann so viel Ersatzteile wie nur möglich mit seinem Leib zu vereinen. Dhalos Irrsinn nimmt keine Rücksicht vor anderen Droiden und schlachtet jeden aus, den er finden kann. So wurde er zu einem kolossalen Roboter und zum alleinigen Herrscher über die Rostküste.

Menschen gegenüber begegnet Dhalos mit unbändigen Hass und tötet jeden, der es wagt in sein Revier einzudringen.

Einheit 23
Einheit 23 war einst ein Positronengehirn aus einer kleinen Bunkerstadt, welche komplett von der Außenwelt abgeriegelt wurde. Nur Einheit 23 und eine Schar von gut drei Dutzend Androiden bewohnten seitdem die Stadt in einer Art Notfallmodus. Während die normale Programmierung von einem Positronengehirn verlangte, sich weitgehend abzuschalten und nur im Sparmodus die Stadt am Leben zu halten, war Einheit 23 permanent in einem voll aktiven Zustand und begann mit Hilfe seiner Androiden Daten über seine Umwelt und Cimorra aus den umfangreichen Bibliotheken der Stadt zu sammeln. Dabei stieß das Gehirn auch auf einige in Kristallen gespeicherten Bücher mit Zaubersprüchen und eignete sich das Wissen um diese Zauber an. Ob dies letztendlich der Auslöser für den Wahnsinn des Positronengehirnes war, weiß heute niemand mehr, aber einige Zeit nach dem Erlernen der Zauber ließ sich Einheit 23 von seinen Androidensklaven aus seinem Modul entfernen und auf eine mobile Plattform setzen. So konnte Einheit 23 nun die Bunkerstadt gemeinsam mit seinen Androidensklaven verlassen, nachdem er ihnen ein Kampfdroidenprotokoll aufspielte und er sie so in seine vollkommen willenlosen Krieger und Wächter verwandelte.

Seit dieser Zeit macht die Karawane von Einheit 23 die Gegend unsicher. Er schart neben seinen getreuen Droiden, Söldner und Sklaven um sich und ist weiterhin auf der Suche nach mehr Zaubern und Macht.

Zuletzt wurde Einheit 23s Plündererkarawane in der südlichen Wüste gesehen, wobei das Positronengehirn scheinbar eine titanische Kriegsmaschine der Altvorderen reaktiviert hat und damit Angst und Terror verbreitet.


Sodothmaas Geist
Sodothmaa war ein Magier, welcher in der Gilde von Ummr Uthranna in seine Kunst erlernte. Schnell entwickelte er sich zu einem mächtigen Schwarzmagier und Nekromanten, welcher letztendlich nur noch von seinem eigenen Meister, dem Hexer Usuturnu Sagala, vor weiterem Wahnsinn aufgehalten werden konnte. Doch der Tod konnte die ratlose Seele von Sodothmaa nicht abhalten. Sein Körper wurde zwar von Usuturnu zerschmettert, in drei Teile zerrissen und über ganz Cimorra verstreut, doch konnte er seinen Geist vor der völlig Vernichtung retten. Seit der Vernichtung seines Körpers ist Sodothmaa nun auf der Suche nach einer Möglichkeit, seinen Körper wieder herzustellen. Scheinbar hat er die Teile seines Leibes schon in einer geheimen Festung zusammengetragen, doch fehlen ihm für das Ritual noch einige Zutaten und Utensilien, nach denen er nun schon seit vielen Jahren unentwegt sucht.

Sodothmaas Geist kann die Körper anderer Leute oder Wesen kontrollieren und hat sich so schon in einige einflussreiche Positionen eingeschlichen, um so seine Ziele zu erreichen.

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